Die Telefonnummer der FOSBOS Schwandorf lautet:

09431/728800

Fachabitur- und Abiturprüfungen an der FOSBOS Schwandorf

Unseren zukünftigen Abiturienten wünschen die Schulleitung und das gesamte Lehrerkollegium viel Erfolg bei den bevorstehenden Abschlussprüfungen!

Wir gratulieren der B12 T zum Gewinn des SMV Fußballturniers im Schuljahr 2017/18!

Die Theatergruppe Spieltriebe zeigt auch dieses Schuljahr wieder ein sehenswertes Theaterstück:

Plakat Gospodin

„Spieltriebe“ FOSBOS Schwandorf inszeniert „Genannt Gospodin“ – eine kritische Satire

In dem Stück von Philipp Löhle geht es um Gospodin, der mit seinem Lama durch die Fußgängerzonen einer nicht näher genannten Stadt zieht und damit seinen Lebensunterhalt verdient. Doch nachdem ihm Greenpeace sein Lama weggenommen hat, beschließt er, der kapitalistischen Gesellschaft den Rücken zu kehren. Geld und Besitz sind für ihn nicht mehr notwendig. Seine Lebensgefährtin Anette und seine anderen Freunde belächeln den Kapitalismusverweigerer und nutzen Gospodins Gutherzigkeit mit verlogener Freundlichkeit aus. Eines Tages gibt ihm seine Bekannte Johanna eine Tragetasche voller Geld zur Aufbewahrung. Darin befinden sich drei-, vier- oder fünfhunderttausend Euro. Nun verändert sich alles! Die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Schwandorf, darunter viele neue Ensemblemitglieder, proben unter der Regie von Cosima Wittenzellner seit Oktober und freuen sich sehr darauf, „ihren“ Gospodin nun endlich einem breiteren Publikum zeigen zu dürfen. Zur Premiere (und einzigen Abendvorstellung) am 03.05.2018 um 19:30 Uhr ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Gespielt wird in der neuen Aula des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf (Glätzlstraße 29). Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei (Spenden werden aber gerne entgegengenommen) In diesem Jahr spielen mit: Leon Wittenzellner (Gospodin), Mira Wagner (Anette), Oleg Lavrinovich (Andi), Martin Brandstätter (Norbert), Anna Mulzer (Sylvia), Charlotte v. Breidbach-Bürresheim (Karla), Teresa Zistler (Andrea) und Cornelia Prommersberger (Johanna)

Bayerische Theatertage an der FOSBOS Schwandorf

 

Junge Theaterspieler der FOSBOS Schwandorf, die Organisatoren der Bayerischen Theatertage und die Ehrengäste in der Aula des Beruflichen Schulzentrums

„Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein.“ Oscar Wilde (1854-1900) Die 6. Bayerischen Theatertage an Beruflichen Oberschulen, die in diesem Jahr vom 16. Bis 17. März an der FOSBOS Schwandorf stattfanden, haben bewiesen, dass diese Aussage von Oscar Wilde noch als 100 Jahre nach seinem Tod aktuell ist. Mehr noch – die teilnehmenden Theatergruppen kommunizieren über die beiden Tage hinaus über soziale Medien (Gruppe „Theatertage Schwandorf“) miteinander, tauschen sich aus, verabreden sich und freunden sich an. All das vermag das gemeinsame Interesse am Theater, am Spiel auf der Bühne. Unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter Herr Landrat Ebeling sowie Herr Feller, der Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, begannen die insgesamt zehn Gruppen aus ganz Bayern mit ihren Darbietungen. „Ein Sommern8straum“ – die Darbietung der BOS Regensburg entführte die Zuschauer in die Märchenwelt Shakespears. Hierbei ließ der quirlige Puck die Zuschauer ebenso schmunzeln wie der Auftritt von Bauarbeitern, die als Gegenentwurf zur Elfenwelt die Wirklichkeit auf die Bühne brachten. Menschen kommen, Menschen gehen, einer verpasst was, ein anderer sucht vergeblich Anschluss – diese Themen präsentierten die Darsteller der FOSBOS Aschaffenburg mit ihrem Stück „Wer versteht hier Bahnhof“. In dieser Comedy-Szenenfolge kreuzen sich Lebensgeschichten auf teil komische, teils tragische Weise. Die Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Fürth brachten ihre Inszenierung „Kein Krieg in Troja“ auf die Bühne. Diese Gruppe stellte sich die Frage nach Sinn und Zweck des Krieges und sie kommen zu den unterschiedlichsten Schlüssen. „Bürgen schafft! – ein Stück Schiller“ – lautet die angespielte Szene der FOSBOS Neustadt. In dieser Neubearbeitung von Schillers Ballade geht es zentral um Damon, der wenigstens einmal erleben möchte, dass man seinen Geburtstag nicht vergisst. Den erfolgreichen ersten Theatertag beschloss ein buntes Abendprogramm.  Hier jonglierte zunächst Sepp Schabernack alleine und mit den Lehrkräften – zur Belustigung der Schüler.  Dann folgte der Auftritt der Nabburger Band „The Nasty Royals“, die das Publikum mit eigenen Songs von der ersten Minute an mitrissen. Der zweite Tag begann mit der Vorstellung der FOSBOS Coburg, die einen Einblick ins zweifache Venedig gaben. Hier stehen sich erfolgreiche Geschäftsmänner und eine Schar Hippies, geleitet von einem Bettelmönch, gegenüber. Weiter ging es mit der FOSBOS Ingolstadt, die „Der Widerspenstigen Zähmung“ boten.  Begleitet von einer Erzählfigur  wurden die Zuschauer mit der Frage konfrontiert, wer nun die Oberhand gewinnen wird – Männer oder Frauen? „f(Nathan)= 4xNathan2“ lautet der etwas eigenwillige Titel der Darbietung der BOS Nürnberg. In zwei unterschiedlichen Szenen wird die berühmte Ringparabel gezeigt, die einmal im Original rezitiert wird und das weitere Mal in Form einer Talkshow. Lessing spielte auch in einer zweiten Inszenierung gewissermaßen die Hauptrolle. Die FOSBOS Schweinfurt zeigte „Emilia Galotti“. Lessings Text wurde hier weitgehend original verwendet und war von besonderem Reiz aufgrund des Spannungsverhältnisses zwischen der kunstvollen Sprache und der modernen Handlung. Die Theatergruppe der Gastgeber aus Schwandorf präsentierte die kapitalismus- kritische Satire „Genannt Gospodin“. In einer modernen Inszenierung und mit einem eindrucksvollen Bühnenbild, dominiert durch ein  Foto von Gospodin mit seinem Lama, erfuhren die Zuschauer, dass Gospodin, missverstanden und ausgenutzt von seinen Freunden, nun einen neuen Lebensplan entwirft. Zum Finale  zeigte sich die FOSBOS Amberg mit einem ebenfalls sehr ironischem Stück „Alles ganz normal?“. In diesem Werk wird das heutige Streben nach dem Perfektionismus, den tadellosen Funktionieren eines jeden Menschen in Frage gestellt. Die Abschlussveranstaltung der 6. Bayerischen Theatertage wurde geprägt von den Spiegelungen, eine Aufgabe, die jede Theatergruppe zu Beginn des Festivals erhalten hat und die diesen sichtlich viel Freude bereitet hat. Nach einem Dance Flashmob– einem gemeinsamen Tanz aller Gruppen, machten sich die Schülerinnen und Schüler auf ihrem (teils weiten) Heimweg, begleitet von der guten Stimmung, die die beiden Tage über durchweg herrschte. Die 7. Bayerischen Theatertage der Beruflichen Oberschulen werden 2019 in Coburg stattfinden – einer Schule, an der die Geburtsstunde der FOSBOS Theatertage vor sechs Jahren geschlagen hat. Cosima Wittenzellner, OStRin Leitung Schulspiel

Die 6.Bayerischen Theatertage an der FOSBOS Schwandorf waren ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die diese tolle Veranstaltung mit ermöglicht haben!