Die Telefonnummer der FOSBOS Schwandorf lautet:

09431/728800

E-Mail Adresse: epost@fos-bos-schwandorf.de

 

Öffnungszeiten Sekretariat:

Montag – Donnerstag: 07.30 Uhr – 15.30 Uhr

Freitag: 07.30 Uhr – 13.00 Uhr

 

Anmeldung für das Schuljahr 2020/21:

Der Anmeldezeitraum für das kommende Schuljahr geht vom 02.-13.März 2020. Die Anmeldung ist von Montag bis Freitag (08.00 Uhr – 15.00 Uhr) möglich.

Information zur Neuaufstellung des bisherigen Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller in Schwandorf:

Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 bilden die FOSBOS Schwandorf und die Staatliche Wirtschaftsschule mit den Standorten Wackersdorf und Schwandorf das eigenständige Berufliche Schulzentrum II in Schwandorf. Die bisherigen Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten bleiben unverändert und stehen weiterhin in gewohnter Weise zur Verfügung.

 

Podiumsgespräch mit Dr. Christian Keller und Oliver Hein (beide Jahn Regensburg) und Johannes Lauer (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) über Rassismus, Homophobie und Sexismus im Fußball

Schmähgesänge gegen dunkelhäutige Spieler in Europas Fußballarenen wie zuletzt während des DFB-Pokalspiels gegen den Hertha-Spieler Torunarigha, skandalöse, von Vorurteilen geprägte Afrikabilder des Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies oder der Ausspruch des AfD-Politikers Gauland, die Menschen in Deutschland wollen „einen Boateng nicht als Nachbarn haben“. Rassismus und Fußball ist ein allgegenwärtiges Phänomen und Problem, was diese bespielhafte Aneinanderreihung nur allzu deutlich vor Augen führt. Aus diesem Anlass haben Günter Kohl und Christina Mühlbauer am 11.02.2020 hochkarätige Diskussionspartner zu einem Podiumsgespräch geladen, die dieses Thema aus ihrer Warte vor zahlreichen Klassen der Berufsschule und der FOSBOS in der prall gefüllten Aula beleuchteten: Dr. Christian Keller, Geschäftsführer Profifußball von Jahn Regensburg begleitet von Oliver Hein, langjähriger Profi beim Zweitligisten und Johannes Lauer, pädagogischer Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von BR-Journalist Thomas Muggenthaler, passionierter Fußballfan und ausgewiesener Experte auf dem Gebiet Erinnerungskultur und NS-Verbrechen. Zu Beginn erinnerte Günter Kohl, Beauftragter für Demokratie und Toleranz und selbst lange Jahre Torwart und im Nachwuchsbereich tätig, an den rassistisch motivierten Brandanschlag 1988 in Schwandorf. Dieser bildete den Ausgangspunkt für die jahrelangen Bemühungen der Lehrer*innen am BSZ, sich der Thematik Rechtsextremismus zu stellen und den Schüler*innen die Gefahren einer Weltanschauung vor Augen zu führen, die letztlich auch nicht vor Mord zurückschreckt. Danach ging das Mikro an Christian Keller, der sehr offen über die Fankultur in der Ultraszene dozierte und dabei betonte, dass diese sich auf alte Traditionen und Werte berufe und im Grundsatz der Kommerzialisierung des modernen Fußballs kritisch gegenüberstehe. Insbesondere bei den Anhängern des Jahn sei aber keine Affinität zu rechtem Gedankengut erkennbar, weswegen es auch keine gezielte Präventionsarbeit in diese Richtung gebe, wie der Sportfunktionär einräumte. Keller berichtet von einem Vorfall während eines Heimspiels, bei dem einzelne Anhänger des Clubs einen farbigen Spieler ihrer eigenen Mannschaft rassistisch beleidigt haben. Die anderen Zuschauer hätten aber eingegriffen und die betreffenden Personen sogar bei den Ordnern angezeigt. Von offizieller Seite sei von den Verantwortlichen dann ein Gespräch mit diesen Leuten geführt worden mit der Warnung, dass man bei künftigen Vorfällen dieser Art ein Stadionverbot verhänge. In diesem Kontext appellierte Keller an die Zivilcourage und forderte einen vernünftigen, zivilisierten und von Respekt geprägten Umgang untereinander ein. Dies gelte auch für soziale Netzwerke: Nach der 6-0-Niederlage gegen Bielefeld am Wochenende seien zum Beispiel sehr viele Kommentare eingegangen, die mit zahlreichen Spielern sehr beleidigend und verunglimpfend ins Gericht gingen. Die Frage Muggenthalers, ob sich Oliver Hein selbst an rassistische Vorfälle in seiner Fußballerkarriere erinnern könne, verneinte der Spieler. Aber die Relevanz des Themas auch vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse bekomme man natürlich als Spieler schon mit und der Fußball habe auch eine gesellschaftliche Verpflichtung seiner Vorbildfunktion gerecht zu werden. Im Folgenden berichtete Johannes Lauer von der Arbeit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit verschiedenen Fangruppierungen von Bundesligavereinen. In den letzten Jahren habe da ein Umdenken stattgefunden und die Vereine kämen auf die Gedenkstätte zu mit der Bitte etwas zu machen. Fußballfans bilden einen repräsentativen Ausschnitt aus der Gesellschaft, von daher sei es sicherlich richtig, eine Sensibilisierung des Themas durch den Besuch einer Gedenkstätte anzuregen. Es gebe dafür auch eigens ausgearbeitete Programme im Umgang mit Fangruppen. Allerdings würde die Konfrontation mit den Schrecken der NS-Zeit an einem historischen Ort nicht zwangsläufig zu einer Verhaltensänderung führen. Den Kampf gegen Rassismus, Hass und Gewalt könne man nur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreifen. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die beiden Respekt-Couches des Jugendmigrationsdienstes, Uschi Maxim und Sylvia Sollfrank, die an das von ihnen veranstaltete integrative Fußballturnier erinnerten, das noch Teilnehmer deutscher Mannschaften suche. Schließlich habe der Fußball die Möglichkeit über Grenzen und Nationalitäten hinweg Menschen miteinander zu verbinden.  

Ralf Krinner

 

 

Erfolg durch Bildung und Arbeit in Europa

Ein von der FOSBOS Schwandorf koordiniertes Schulpartnerschaftsprojekt nimmt Fahrt auf

 

Im Rahmen der EU-Initiative „Erasmus+“ wurde an der FOSBOS erneut ein internationales Projekt gestartet. Schulleiter Dr. Völkl konnte Delegationen von Schülern und Lehrern der Partnerschulen aus Kroatien, Portugal, Spanien und der Türkei zu einer Projektwoche an der Schule begrüßen. Zusammen mit Schwandorfer Schülern diskutierten sie das Thema “Train, Work and Succeed in Europe“: Wie können Schüler sich beruflich erfolgreich in Europa verwirklichen? Welche Vorstellungen und Erwartungen haben Schüler und Arbeitgeber an ihr künftiges Arbeitsumfeld? Wie können Schulen, Lehrer und Job-Vermittler dazu beitragen, aus einem Berufswunsch eine erfolgreiche Karriere zu entwickeln? Und: Welche Rolle spielen dabei Kompetenzen wie Fremdsprachen und digitale Bildung?

Solche Fragen sollen im Verlauf des zweijährigen Projektes beantwortet werden. Großes Ziel ist die Schaffung eines digitalen „Career Guide“, der jungen Leuten Karrierechancen nicht nur im Heimatland, sondern in ganz Europa eröffnen kann. Ganz im Sinne des Erasmus-Leitsatzes „Bildung und Kultur“ finden während der einwöchigen Meetings bei den Partnerschulen auch vielfältige Begegnungen mit Experten statt. Das von den Lehrkräften Walter Pirzer und Elisabeth Gmach in Schwandorf organisierte Treffen machte dabei den Anfang. Die Gruppe wurde von Herrn Oberbürgermeister Andreas Feller empfangen. Weiterhin wurde mit einer Vertreterin der Agentur für Arbeit, Frau Kunkel, die Rolle der Berufsberatung diskutiert. Dr. Josef Most, Leiter des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf I, stellte die Vorteile des Systems der dualen Berufsausbildung vor. Ein Besuch im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen ermöglichte einen Rückblick auf Arbeitsstrukturen in der Vergangenheit, während der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf – ZMS Einblicke in die innovative Arbeit der Zukunft bot. Abgerundet wurde das Treffen durch gemeinsame Kultur-Veranstaltungen, um die Erfahrungen um regionale Sehenswürdigkeiten zu erweitern. Diese wurden von den Gästen auch fleißig im Internet gepostet, so dass der Landkreis Schwandorf in Europa wieder ein Stück bekannter geworden sein dürfte.

 

Die FOSBOS Schwandorf ist erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet worden

 

 

Auf den Fotos der Ehrungen zu sehen sind in dieser Reihenfolge: Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender MINT Zukunft e.V.; Ministerialdirigent Adolf J. Präbst, Leiter Abt. V (Gymnasien), Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus; Sophia Sontag Lohmayer Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V; Judith Herrmann, MINT-Koordinatorin Bayern für “MINT Zukunft schaffen!”; Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Münchner Entwicklungszentrums; Markus Fleige, Technik begeistert e.V.; Dr. Sebastian Groß, The Mathworks GmbH; Roger Wolf, Christiani (Dr. Paul-Ing. Christiani GmbH & Co. KG).

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung:

Initiative MINT ZUKUNFT schaffen:

 

Melanie Ferstl und Katja Meisel präsentieren ihre Seminararbeiten vor den Dieterskirchener Sternfreunden

Die beiden Schülerinnen Melanie Ferstl und Katja Meisel präsentierten am 11. Februar 2020 bei der Monatsversammlung des Vereins „Sternenfreunde Dieterskirchen e. V.“ die Ergebnisse ihrer Seminararbeiten. Vor rund 25 Vereinsmitgliedern berichtete Melanie Ferstl von der F13U über die Farben von Sternen und welche Informationen über die Sterne selbst daraus gewonnen werden können. Für ihre Untersuchungen verwendete sie die Sterne Wega im Sternbild Leier und Scheat im Sternbild Pegasus. Dazu wurden Messungen mit dem großen Teleskop der Dieterskirchener Sternwarte und einem Spektrometer durchgeführt, wobei sie vom Vereinsmitglied Christian Franik unterstützt wurde. Katja Meisel von der F13TW_T trug über die Suche und Identifikation von Mikrometeoriten vor, von welchen sie ein Exemplar auf dem Dach der Berufsschule entdeckte. Das fachkundige Dieterskirchener Publikum zeigte sich sehr interessiert.

 

Tag der Informatik 2019 an der OTH Regensburg

 

Am Freitag, den 08.11.2019 fand eine Exkursion zum Tag der Informatik an der OTH Regensburg statt. Diese sehr kurzweilige und informative Veranstaltung wird vom Informatik-Lehrstuhl alle zwei Jahre veranstaltet. Auch heuer folgten wir gerne dieser Einladung und so machten sich drei Techniker-Klassen der FOSBOS Schwandorf auf den Weg.

Zu Beginn versammelten sich alle  „zukünftigen Informatiker“ in einem Hörsaal der OTH. Dort wurden von Prof. Dr. Christoph Skornia, dem Dekan der Fakultät, in einem Vortrag die Vorzüge eines Informatikstudiums vermittelt. Zudem konnte er vermelden, dass ab dem kommenden Wintersemester ein neuer Studiengang  im Bereich der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen angeboten werden kann.  

Aufgeteilt in mehrere Gruppen ging es dann in die Laboratorien des neu errichteten Informatikgebäudes. Die Schüler konnten dort in die derzeit laufenden Projekte des Lehrstuhls eintauchen und mit Studierenden ins Gespräch kommen.

 So war es möglich virtuell eine Handgelenks-OP durchzuführen. Diese Simulation hilft Chirurgen, sich auf tatsächliche OPs vorzubereiten.  Die Bewegungen des Bohrers wurden live auf einen Bildschirm übertragen und somit konnte das Ergebnis begutachtet werden. In einem anderen Projekt wurde die Auswertung von MRT Bildern vorgeführt. Programme sollen durch Deep Learning Krankheiten erkennen, die evtl. ein Arzt übersehen könnte. Weitere Projekte zeigten unter anderem Anwendungen bei der Fahrzeugentwicklung, der Produktionsplanung oder der Funktion von Suchmaschinen.

Zum Abschluss dieser hochinteressanten Veranstaltung wurden die Teilnehmer mit einer Leberkäs-Brotzeit belohnt.

 Roman Hartl