Schwandorf an internationaler Lehrplanarbeit beteiligt mit dem Erasmus + Projekt

„Improving students’ and teachers’ skills in home automation“

 

Nachdem sich die FOSBOS Schwandorf schon lange an internationalen Projekten auf europäischer Ebene beteiligt, konnte sie sich im Schuljahr 2016/17 erfolgreich um die Teilnahme an sogar zwei Erasmus+-Programmen bewerben. Bei Erasmus+ handelt es sich um ein Konzept, das die Förderung der EU-Zusammenarbeit  innerhalb allgemeiner und beruflicher Bildung gewährleistet.

Die Auftaktveranstaltung zu einem dieser Projekte fand Ende November 2016 in Constanta, Rumänien statt. Das Ziel dieser Arbeitstreffen ist es, auf europäischer Ebene Standards bezüglich Automatisierungstechnik auszutauschen und auf dieser Grundlage innerhalb von zwei Jahren einen Lehrplan zu diesem Thema zu entwickeln. Neben der FOSBOS Schwandorf und dem Liceul Tehnologic de Electrotehnica si Telecomunicatii aus Constanta sind auch Schulen aus Rom, Madrid und Porto beteiligt.

Bei dem ersten Treffen stand neben dem Kennenlernen der Projektteilnehmer und der Festlegung der detaillierten Langzeitplanung des Programms auch die Präsentation bisheriger Erfahrungen der einzelnen Schulen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik auf der Agenda. Anfang Februar 2017 fand dann das zweite Treffen in Madrid und Ende April in Rom statt. Dabei wurden die verschiedenen Lehrplanentwürfe der einzelnen Teilnehmer vorgestellt und diskutiert.

Im Herbst 2017 dürfen wir dann die Teilnehmer in Schwandorf willkommen heißen. Nach der Begrüßung durch Herrn OStD Bormann und einem standesgemäß-bayerischen Weißwurstfrühstück erarbeiteten die Teilnehmer mehrere Tage lang weitere Lehrplaninhalte. Zudem wurden Standards zur technischen Ausstattung für den Unterricht im Bereich der Automatisierungstechnik getroffen. Dazu wurde ein Ausstattungskatalog entwickelt. Neue Eindrücke konnten die Besucher auch bei der Führung durch den mit modernster Technik ausgestattetem Werk des Zweckverband Müllverwertung Schwandorf sammeln, bevor ihr Aufenthalt kulturell und kulinarisch mit einer Schifffahrt zur Walhalla bei Regensburg sowie einem Besuch des Hofbräu Hauses in der Welterbestadt am letzten Abend abgerundet wurde.

Ende Februar wurden die in der Zwischenzeit entstandenen weiteren Ergebnisse in Portugal präsentiert und weiter ausgebaut. Das dreitägige Treffen wurde von einem Besuch der Portweinkeller in Porto abgerundet.

Im Juli kehrte das Projekt nun wieder an seinen Ausgangspunkt zurück. In Constanta, Rumänien, wo auch das Initialtreffen stattfand, wurden die gesammelten Ergebnisse für einen Lehrplan bezüglich Hausautomatisierungstechnik abschließend präsentiert und die zweijährige Zusammenarbeit fand so zu einem gelungenen Ende.

 

Julia Fath und Roman Hartl